Der zweifache Wings for Life World Run SiegerLemawork Ketema Weldearegaye (team2012.at) ist der dritte und damit letzte ÖLV Marathonläufer der sich am Olympialimit (2:14:00) versuchen wird. Die deutschen Fahnen werden voraussichtlich Julian Flügel, Anja Scherl und Mona Stockhecke hochhalten.
7 Männer unter 2:08 sind gemeldet und 2 Frauen unter 2:23.
Nicht oft, aber doch hin und wieder kommt es vor, dass auch ich bei manchen doch etwas mehr mitfiebere. Am Sonntag beim Vienna City Marathon ist wieder so ein Tag, wenn Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr) bei seinem Marathondebüt gleich um das Olympialimit (2:14:00) kämpfen will. Gezogen wird er in der ersten Hälfte unter anderem von Christian Steinhammer (USKO Melk).
Gleichzeitig mit Wien um 9 Uhr startet auch der Hannover Marathon und um 10 Uhr folgt der Start des Rotterdam Marathons.
Also frei nach dem „Motto des Marathons“: Valentin, mach kein Theater und zeig uns Emotionen. 😉
Am Vortag finden, wie üblich, die Coca Cola Get Active 4.2 und 2.0 statt, wo in den letzten Jahren jeweils eine gute Anzahl der österreichischen Nachwuchselite mit dabei war. Heuer gab es dabei jedoch keine Zeitnehmung…
Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr) belegte am Ende beim Marathondebüt Rang 13 in 2:16:36. In der ewigen ÖLV Bestenliste setzte sich Valentin damit auf Rang 12.
Christian Robin (LC Villach) blieb auf Rang 15 mit 2:22:51 nur 6s über seiner Bestzeit.
Gleichzeitig mit dem Wien und dem Hannover Marathon geht es auch in Rotterdam um schnelle Zeiten. Edwin Kemboi (KLC) startet mit den anderen Eliteläufern um 10 Uhr. Für ihn geht es (vermutlich) um die letzte Chance sich für die olympischen Spiele in Rio de Janeiro zu qualifizieren (ÖLV/ÖOC Limit 2:14:00). Auch hier sind 7 Läufer mit Bestzeiten unter 2:07:00 gemeldet. Angeführt wird das Feld von Tsegaye Kebede (ETH 2:04:35), Vincent Kipruto (KEN 2:05:13) und Bazu Worku (ETH 2:05:25), die wieder an diese Zeiten anknüpfen möchten.
Der Hannover Marathon startet bereits ebenso wie der Vienna City Marathon um 9 Uhr.
Edwin Kemboi (KLC) befindet sich nach der Halbzeit mit 1:05:26 voll auf Kurs für eine neue Bestzeit und dem Olympialimit. 30km sind nach 1:34:27 absolviert. Und jetzt wird es ganz schwer – 35km bei 1:51:02. Mit 2:15:47 blieb auch Edwin Kemboi 1:47 über dem Olympialimit und belegte wie Valentin Pfeil in Wien Rang 13.
4 Tage Spannung bieten die australischen Leichtathletikmeisterschaften. Angekündigt haben sich eigentlich alle großen Namen der australischen Leichtathletik. Unter anderem Sally Pearson, Michelle Jenneke, Ryan Gregson, Jeff Riseley, Alex Rowe, Eleanor Patterson, Fabrice Lapierre uvm. Auf der Meldeliste für die offenen 1500m findet man auch Brenton Rowe (team2012.at).
Im Livestream werden die letzten 3 Tage von Freitag-Sonntag gezeigt. Die 1500m Vorläufe mit Brenton Rowe beginnen am Freitag um 10 Uhr MESZ. Das Finale wäre am Sonntag um 07:20 Uhr MESZ.
Im Finale lief Brenton Rowe (team2012.at) auf Platz 4 in 3:40,91. Bis ca. 800m war das Feld bis auf einen Frontrunner relativ kompakt, danach war es Brenton der für die Aufholjagd sorgte und bis 1300m auf Rang 3 lag.
Nachdem der ÖLV in Sopot vor zwei Jahren mit Andreas Vojta (team2012.at) und Beate Schrott (Union St. Pölten) noch zwei Starter bei der Hallen WM hatte, vertritt heuer „nur“ Stephanie Bendrat (Union Salzburg) Österreichs Farben. Mehrkampfrekordlerin Ivona Dadic (Union St. Pölten), die auf Rang 27 der Indoor und Outdoorbestenliste lag, wurde von der IAAF eingeladen, gab jedoch der Olympiavorbereitung den Vorzug.
Der Vorlauf von Stephanie Bendrat findet am Samstag ab 01:35 Uhr MEZ statt. Das Finale wäre um 04:30 Uhr MEZ.
Stephanie Bendrat (Union Salzburg LA) lief im 2. Vorlauf auf Rang 4 in 8,25s. Das bedeutete Rang 13 von 19 Starterinnen. Für das Finale waren 8,09s nötig.
Brenton Rowe (team2012.at) ist beim Sydney Track Classic über 1500m gemeldet und trifft dabei unter anderem auf Ryan Gregson und auf „Biermeilen Champion“ James Hansen.
Österreich steht heute mit einem Männerteam am Start bei der „Studenten-Cross-WM“ in Cassino in Italien. Das Feld umfasst 75 Teilnehmer. 2014 gab es keinen österreichischen Teilnehmer, 2012 lief Andreas Vojta (team2012.at) auf Rang 16, Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr) auf Rang 33, Lukas Pallitsch (L-impuls Oggau) auf Rang 47, Markus Sostaric (LTV Bawag PSK Köflach auf Rang 55 und Christoph Sander (DSG Volksbank Wien) auf Rang 63.
Heuer wird Österreich durch Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr), Andreas Vojta (team2012.at), Christoph Sander und Roland Fencl (beide DSG Volksbank Wien) in Cassino vertreten sein. 1986 war übrigens Graz der Austragungsort.
ÖLV Nationaltrainer Lauf Günther Weidlinger konnte diese Meisterschaften im Jahr 2000 und 2004 gewinnen und holte 2002 Bronze. In den letzten 10 Jahren war Florian Prüller mit Platz 11 im Jahr 2008 bis heute der erfolgreichste ÖLV Athlet.
Die Informationen sind wie immer recht spärlich, einen Livestream habe ich vergebens gesucht.
Heute in der Serie „Das wurde aus …“ ist die, ehemalige mehrfache Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmerin von Sydney und Athen, Karin Mayr-Krifka (SVS-Leichtathletik) im Gespräch mit Florian Vetter von derstandard.at.
Karin hält noch immer die ÖLV-Freiluftrekorde der allgemeinen Klasse über 100m (11,15s), 200m (22,70s) und die ÖLV-Hallenrekorde über 50m (6,27s), 60m (7,15s) und 200m (22,70s), sowie in der Staffel 4x100m (Freiluft) und 4x200m (Halle).