Das Christian Pflügl in Linz alles versuchen wird war schon länger bekannt. Mit Markus Hohenwarter hat er nun einen starken österreichischen Gegner im Kampf um das Olympialimit in Linz bekommen. Auf der Halbmarathonstrecke ist Hohenwarter um eine Klasse stärker, im Marathon ist es momentan aber noch umgekehrt. Für das Olympialimit 2:14:00 brauchen aber wohl Beide perfekte Läufe!
Nach der Verpflichtung von Viktor Röthlin und Martin Pröll (aus meiner Sicht, ist ein Start mehr als fraglich) für den Halbmarathon, sind nun auch zwei Ostafrikaner für den Marathon präsentiert worden. Siehe auf der Homepage des Linzmarathon.
Beim heutigen Indoor Classic Vienna setzte Andreas Vojta (team2012.at) die Glanzmarke. Mit 3:38,99 bliebt er nur 49/100s über dem Hallenrekord von Robert Nemeth. In der Hallenweltjahresbestenliste bedeutet dies Rang 3 4/100s vor Mohamed Farah, europäisch natürlich Rang 1. Vermutlich wird nun doch über eine Hallensaison mit Abschluss bei der Hallen-WM in Istanbul nachgedacht… Wurde von offizieller Seite sowie die EM-Teilnahme in Helsinki dementiert.
Aber auch Andreas Rapatz zeigte eine wahre Glanzleistung. Mit 1:47,24 verbesserte er auch seine Freiluftbestzeit um 58/100s und schob sich damit ebenfalls auf Platz 2 der ewigen österreichischen Bestenliste hinter Michael Wildner. Auch Raphael Pallitsch zeigte bei seinem ersten Wettkampf in der Saison mit 1:48,65 eine sehr gute Leistung und kann durchaus noch auf den Hallen-WM Zug (1:48,00) aufspringen. Beate Schrott war mit 8,25s noch 7/100s vom Limit entfernt.
Vielleicht etwas enttäuschend war der Auftritt von Felix Kernbichler der mit 3:51,64 nur den letzten Platz im 1. Lauf belegte. Von den mir zu Ohren gekommenen Trainingsleistungen sollte da noch einiges drinnen sein.
Austria: 22 Year Old Austrian Andi Vojta Runs 3:38.99 1500 Nearly Getting Austrian Record.
If a college age Austrian is doing that by himself the collegiate record for the mile had better be 3:52 soon.
Für alle die es noch nicht beim ÖLV gelesen haben. Nationaltrainer Willy Lilge und Nachwuchsnationaltrainer Karl Sander bieten am Vortag (10.03.2012) zu den österreichischen Crosslaufmeisterschaften in Enns eine Fortbildung für Trainer mit dem Thema „Mittel- und Langstreckenlauf – „Der österreichische Weg“ an. Auch wenn die Erkenntnisse für die Crossmeisterschaften vermutlich zu spät kommen, dürfte es einige Interessieren wie diese beiden Trainer ihre Athleten (Christoph Sander und Andreas Vojta) an die österreichische/internationale Spitze bringen konnten.
Die Teilnahme ist kostenlos jedoch ist eine namentliche Anmeldung unter office@team2012.at notwendig.
Zumindest die Domain team2016.at hat sich der Verein schon gesichert, siehe whois Eintrag auf nic.at. Zwar kein Verein mit Ablaufdatum, aber der Vereinsname selbst vermutlich schon. Die Domain team2020.at hat sich schon jemand von der SPÖ-Steiermark gesichert. Also wird spätestens dann wohl eine „Ablösesumme“ für die Domain oder ein neuer Vereinsname nötig. Aber nach dem Ziel Olympiateilnahme 2012, kann das Ziel für 2016 eigentlich nur Olympiagold bedeuten. Und was will man dann 2020 erreichen? 😉
[UPDATE]
10 und 15km Weltrekordler Leonard Patrick Komon wurde auch verpflichtet, auch wenn seine Form im Vorjahr noch besser war, sollte der Streckenrekord ins Wanken geraden. Auch mit dabei ist Josephat Bett der im Frühjahr in Eugene 26:48 über 10000m hingelegt hat.
Neben den üblichen Verdächtigen (Österreichern) wie Mehrfachsieger Günther Weidlinger, Andreas Vojta, Christian Pflügl, Martin Pröll und Michael Schmid bzw. Andrea Mayr, Jennifer Wenth, Tanja Eberhart, Katharina Kreundl und Lisa Maria Leutner ist heuer (aufgrund des neuen Athletenmanagers) Deutschland ganz stark vertreten. So geben Jan Fitschen, Steffen Uliczka, Wolfram Müller und Irina Mikitenko ihr Debüt beim Silvesterlauf in Peuerbach ab. Mit Julia Viellehner kommt noch eine Deutsche die die Strecke in Peuerbach (Siegerin 2007) bereits bestens kennt.
Aus internationaler Sicht sind die Vorjahressieger Najim El Qadi (Marokko) und Asmera Work Bekele Workeba (Äthiopien), der Vorjahreszweite Zelalem-Bacha Regasa (Äthiopien), sowie der zweifache Linz Marathonsieger (08/09) Elias Kiptum Maindi bereits verpflichtet. Bei den Frauen kommen noch Aniko Kalovics (Ungarn) und Sonja Stolic (Serbien – Streckenrekordhalterin) hinzu.
Vermutlich ist die Verteilung aber ähnlich geblieben. Gute Österreicher verdien(t)en dabei mehr als die internationalen Stars, zumindest wenn man das reine Preisgeld betrachtet.
Internationale Wertung (jeweils Männer und Frauen):
Platz 600€
Platz 500€
Platz 400€
Platz 300€
Platz 200€
Platz 150€
Platz 100€
Platz 100€
Preisgelder für Österreicher (Platzierung in der Gesamtwertung):
Männer: 1.-3. Platz 1500€ – Frauen: 1.-3. Platz 1500€
Männer: 4.-5. Platz 1200€ – Frauen: 4.-5. Platz 1000€
Männer: 6.-8. Platz 1000€ – Frauen: 6.-8. Platz 800€
Männer: 9.-10. Platz 800€ – Frauen: 9.-10. Platz 500€
Männer: 11.-15. Platz 500€ – Frauen: 11.-15. Platz 250€
[UPDATE] Noch besser und alle Rennen der Cross EM 2011 live:
Es gibt wie bei der U23 und U20 EM wieder einen Livestream direkt von der EAA. Dazu einfach am Sonntag oben auf den Banner klicken.
Der Stream müsste von 10:30-15:30 (MEZ) von der Veranstaltung berichten.
Der ÖLV hat mittlerweile auch sein komplettes Team bekanntgegeben. Etwas überraschend ist die Nominierung von Christoph Sander in der allgemeinen Klasse. Da ärgern sich nun vielleicht einige die nicht in Darmstadt gestartet sind…
Für all jene die nicht live am 11.12.2011 bei der Cross-EM in Velenje dabei sind gibt es von 13:30-15:15 einen Livestream auf BBC2.
Die Mittelstreckler Andreas Vojta und Jennifer Wenth, nach einem Höhentrainingslager in Flagstaff, sind die größten Hoffnungen Österreichs auf vordere Plätze in der U23-Klasse. Weiters Starten noch Tanja Eberhart (WU23) und Katharina Kreundl (WU20).
Der ÖLV hat sein Team noch nicht bekannt gegeben, jedoch wird es aller Voraussicht nach keine Mannschaften geben…
Aus internationaler Sicht darf man gespannt die Titelverteidigung von Sergey Lebid und Jessica Augusto begutachten, die ihren Start mehr oder weniger zugesagt haben.
Frage auf der Linz Marathon Homepage:
– Wie kam es zu dieser sensationellen Zusage?
Meine Antwort:
– Durch die (niedrige) fünfstellige Eurosumme die ihr auf mein Konto überweist, passt dieser Termin optimal in meine Olympiavorbereitung.
das Geld für das Schulbuffet des Sohns nicht reicht? Oder fällt es unter „jugendliche Dummheit“ was hier ein Sohn eines ÖLV Trainers getan hat? Namen nenne ich hier mal nicht…