ÖLV-Läufer suchen Heil in der Flucht!

Was haben Lisa Egarter, Lisa-Maria Leutner, Nada Pauer und Florian Prüller gemeinsam?

Sie verbringen zumindest das nächste Semester an einer ausländischen Universität. Lisa Egarter beginnt ihr Studium in Arizona, siehe dem Bericht der Kleinen Zeitung. Lisa-Maria Leutner verschlägt es auch in die Vereinigten Staaten. Sie beginnt ihr Studium an der FAU in Boca Baton (Floria), siehe Team2012.at. Und weil zwei nicht reichen, ist auch Florian Prüller in den USA. Er studiert ein Semester an der University of Arkansas. Nada Pauer, die lange verletzt war, konnte ihr Training zumindest teilweise wieder aufnehmen. Sie verrät ihm Interview auf Maxfun, dass Sie ihr Doktorstudium in Paris beginnt und sich dort auch einer Laufgruppe anschließen möchte.

Ich wünsche natürlich allen, auch eventuell nicht genannten, eine gute und vor allem verletzungsfreie Trainings und Wettkampfsaison.

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NadaFAUttp://www.team2012.at/index.php?option=com_content&view=article&id=120:ber09

Gerhard Mayer überzeugt auch im Finale mit Platz 8!

Gerhard Mayer, der einzige Österreicher im Finale bei dieser WM, hat mit 63,17m sogar Platz 8 geholt. Dies ist die beste Platzierung eines Österreichers seit der WM 2001 in Edmonton. Als 19. der Entry-List hat er seinen Wettkampfcharakter klar bestätigt.
Nach den medialen Prügeln die der Verband für die bisherigen Platzierungen einstecken musste, ist das Ergebnis von Gerhard Mayer natürlich ein kleiner Lichtblick.

Das komplette Ergebnis gibt es hier.

Roland Schwarzl gibt nach einem Weitsprung Versuch auf!

Bereits über die 100m sah man recht deutlich das bei Roland Schwarzl nicht alles in Ordnung war. Laut ÖLV laboriert Schwarzl nun an einem Muskelfaserproblem. Nachdem er schon mehrere Jahre durch Verletzungen außer Gefecht war konnte er auch diesmal seine Leistung nicht zeigen.

Gerhard Mayer mit 62,53m ins Finale aufgestiegen!

Gerhard Mayer hat das geschafft was die anderen österreichischem Teilnehmer vor ihm versäumt haben. Er qualifizierte sich mit 62,53m als 11. von 12 fürs Finale.

Auch Abseits der WM gibt es gute Leistungen der Österreicher. Beim Laufmeeting in Andorf gewinnt Georg Mlynek die 1000m in 2:25,14min. Der 1500m Staatsmeister Andreas Vojta kam mit 2/10 Rückstand als 2. ins Ziel. Noch immer vor den „Hebalm Kenianern„.

Elisabeth Pauer mit 50,88m in der Qualifikation gescheitert!

Leider kann auch Sie nicht überraschen und scheitert mit dem 30.Platz (von 31) klar in der Qualifikation. Für das Finale wären 59,46m, also österreichischer Rekord, nötig gewesen. Damit bleibt zu hoffen, dass Gerhard Mayer bzw. Roland Schwarzl das österreichische Team zumindest ein bisschen aus der Affäre ziehen können.

Ryan Moseley (wie von mir erwartet) in Runde 1 ausgeschieden!

Als 4.ter des 6.ten Vorlauf schied er klanglos in Runde 1 mit indiskutablen 10,58s aus. Die Gesamtplatzierung steht noch nicht fest, da noch nicht alle Vorrunden vorüber sind. Letztendlich ist das aber auch egal, denn das hilft auch keinem weiter…

Die Vorlaufergebnisse gibt es hier. Die gesammten Ergebnisse und auch Startlisten für den heutigen Tag gibt es hier.

Bettina Müller-Weissina darf nicht nach Hause…

Die gebürtige Berliner konnte beim heutigen Cricket-Meeting in Wien den geforderten Leistungsnachweis von 11,50s für die WM-Teilnahme nicht erbringen konnte.

[Update]
Felix Kernbichler läuft einen sehr gute 1000m in 2:24,52min.
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Somit sendet Österreich lediglich ein 4 köpfiges Team zur WM. Immerhin eine Steigerung um 1/3 im Vergleich zur letzten WM. 😉

Ryan Moseley, ebenso wie Müller-Weissina hat er die Staatsbürgerschaft „erheiratet“, geht über 100m an den Start. Nach der Leistung bei der Staatsmeisterschaft in Linz, wo er gegen einen heuer noch wenig erfolgreichen Derrick Atkins keine Chancen hatte, ist Ryan ein klarer Aussenseiter. Der Aufstieg in Runde 2 sollte bei guter Form möglich sein. Den Aufstieg ins Semifinale halte ich nicht für realistisch, aber ich lasse mich gerne überraschen.

Gerhard Mayer vertritt Österreichs Farben im Diskuswurf. Nach einer sehr guten Form im Frühjahr mit über 65m ist er nun wieder zu seinem „normalen“ Niveau zurückgekehrt. Vielleicht kann er nach einer Erholungsphase bei der WM wieder an die Leistungen des Frühjahr anschließen. Mit einer Leistung über 65m sollte er sogar ins Finale kommen.

Roland Schwarzl hat nach guten Einzelstarts wieder Selbstvertrauen für den Zehnkampf getankt. Natürlich nur für sein Niveau. Auch mit den gewünschten 8000+ Punkten wird er in der Weltklasse nicht viel ausrichten könnten.

Elisabeth Pauer startet erstmals bei einer so großen Meisterschaft. Dass ihr große Wettkämpfe helfen können hat die Leistung in London (4. Platz) gezeigt. Vielleicht kann Sie mit einem neuen österreichischen Rekord überraschen. Trotzdem wird das Finale eher außer Reichweite sein.

Andreas Vojta und Felix Kernbichler mit neuer 1500m Bestzeit

Der frischgebackene 1500m Staatsmeister Andreas Vojta verbessert seine erst heuer aufgestellte Bestleistung von 3:51 auf 3:47,25min in Ninove (Belgien). Seine Bestzeit aus dem Vorjahr hat er heuer bereits um mehr als 11 Sekunden verbessert!

Auch Felix Kernbichler der bei den Staatsmeisterschaften über 800m am Start war lief bei diesem Meeting. Er war sogar noch einen Tick schneller und lief mit 3:44,93min neue persönliche und ÖLV Jahresbestleistung. Damit hat er auch das U23-EM Limit unterboten jedoch ein Monat zu spät…

A-Lauf mit Felix Kernbichler:

Track and Field Videos on Flotrack

B-Lauf mit Andreas Vojta:

Track and Field Videos on Flotrack

Hier gibt es ein vollständiges Ergebnis.

20. Internationales Lausitzer Meeting – German Meeting Cottbus

Georg Mlynek und Monika Gollner vertraten die österreichische Leichtathletik bei diesem Meeting. Georg Mlynek belegte mit neuer Saisonbestzeit und ÖLV-Jahresbestleistung über 3000m Hindernis in 8:46,03 Rang 6. Sieger war der für Martin Pröll engagierte Pacemaker vom AT4 in Kapfenberg, Collins Kosgei aus Kenia. Er gewann mit 8:30,13. Monika Gollner war mit 1,75m auf Rang 6 im Hochsprung.

Tyson Gay sagte seinen Start in der 4x100m kurzfristig ab. Beim Interview davor wusste er noch nichts davon. Er gab die leichte Verletzung als Grund an, die ihn auch schon in den letzten Tagen sorgen bereitete. Die 4x100m Frauen-Staffel der USA mit Lauryn Williams, Allyson Felix, Muna Lee und Carmelita Jeter gewann mit der 8. schnellsten je gelaufenen Zeit von 41,58s.

Das Gesamtergebnis gibt es hier.

Staatsmeisterschaften Linz 2009 – Keine weiteren Limits

Weder Martin Pröll noch Clemens Zeller konnten die geforderten WM-Limits unterbieten. Martin Pröll meinte im ORF-Interview dass er jetzt 3mal hintereinander das Limit über die Hindernisse nicht geschafft hat und sich langsam etwas überlegen müsse. Von anderer Seite hörte man von einem Umstieg auf die Strasse. Naja, ob es dort leichter ist?

Clemens Zeller hatte nach kleinen Verletzungsproblemen keine Limitambitionen und begnügte sich mit dem souveränen Staatsmeistertitel.

Eine der größten Überraschungen gab es über 1500m der Herren. Hier fing Andreas Vojta (3:53,61), Daniel Spitzl (3:53,71) auf den letzten Metern noch ab und feierte seinen ersten Staatsmeistertitel. Daniel Spitzl ärgerte sich danach über sich selbst, da er sich schon als Sieger gefühlt hatte und dementsprechend auf der Zielgerade nachließ. Auch über die 800m der Herren kann man sich über eine deutlich gestiegenes Niveau freuen. Diesmal waren gleich 11 Athleten unter 1:55, da gab es schon lange nicht mehr. Über 5000m feierte Martin Steinbauer (14:18,68) den doch erwarteten Sieg vor Michael Schmid (14:33,05) und Thomas Rossmann (15:06,33). Über 3000m Hindernis war der Titel von Martin Pröll (8:49,76) zwischendurch sogar gefährdet, denn Georg Mlynek (9:00,05) hatte in der Mitte des Rennens schon 20m Vorsprung. Er musste jedoch auch dem schnellen ersten Kilometer (2:47) Tribut zollen und war froh die heranstürmenden Mario Weiß (9:00,43) und Valentin Pfeil (9:00,51) noch abwehren zu können.

Bei den Frauen war das Niveau nicht ganz so hoch. Über 800m gewann Sabine Kreiner(2:10,88)  vor Lisa-Maria Leutner (2:11,49) und Lydia Windbichler (2:13,99). Über 1500m bewies Jennifer Wenth dass Sie doch zur „Klasse 4:20“ gehört. Mit 4:21,04 feierte Sie einen Start-Ziel-Sieg vor Lisa-Maria Leutner (4:29,57). Martina Winter-Bruneder gewann die 5000m (17:29,18) vor Eva Hieblinger-Schütz (17:37,12) und Tanja Eberhart (17:44,69). Auf den 3000m Hindernis gewann Andrea Mayr (10:28,54 klar vor Stefanie Huber (11:22,23).

Die vollständigen Ergebnisse gibt es beim ÖLV. Fotos gibt es bei Photo Kratky.