Wieder „nur“ 250.000$ Preisgeld für Haile Gebrselassie!

Schön langsam kann sich Haile seine Ankündigungen sparen. Wieder einmal war er bestens Vorbereitet laut eigener Aussage. Nach dem Rennen gab es auf einmal über Nacht Rückenprobleme… Früher haben die Weltrekorde mit Ansage besser funktioniert. 😉 Heute morgen 3:30 MEZ startete das Rennen in Dubai. Bereits beim Halbmarathon konnte die gewünschte Marke von ca. 61:45 mit 62:51in keinster Weise erfüllt werden. Danach konzetrierte er sich nur noch auf den Sieg und gewann in noch immer sehr guten 2:06:09, aber bei Haile hatte man natürlich größere Hoffnungen. Bemerkenswert ist jedoch der letzte Kilometer in 2:36! Auf den Plätzen 1-5 sind nur Äthopier zu finden. Unter die ersten Zehn fanden neben 7 Äthopiern auch 3 Kenianer…

Interview von Haile nach dem Rennen

Top10 – Damen und Herren

Bilder zum Dubai Marathon 2010, weitere Bilder (letsrun.com)

km Splits – Dubai Marathon 2010

Eva Maria Gradwohl „managed by“ Volaresports

Eva Maria Gradwohl wird nun also von Gerard van de Veen, der Volaresports gegründet hat, gemanagt. Dieser Gruppe gehören auch der zweimalige Linz Sieger Elias Kiptum Maindi, Wilson Kipsang Kiprotich (58:59min HM), Gilbert Kirwa (Wien, Frankfurt Marathon Sieger 09), Wilfred Kigen, Wilson Kigen, Wilson Kipketer uvm. bekannte Größen der „Szene“. Besonders im Frauenbereich ist Gradwohl eine Verstärkung für van de Veens „Team“.

Christian Pflügl wechselt zum IGLA Longlife

und verstärkt damit den Verein IGLA für die kommenden 3 Jahre dem auch die „Top“-Österreicher Günther Weidlinger und Martin Steinbauer angehören. Vor allem bei Mannschaftsbewerben dürfte da für andere Vereine die Staatsmeisterschaft-Goldmedaille fast unmöglich werden.

Das dazugehörige Interview gibt es bei den oberösterreichischen Nachrichten.

Eva Maria Gradwohl legt nach und holt mit Sieg in Florenz auch gleich das EM-Limit!

Nachdem heutigen Sieg von Günther Weidlinger in Melbourne gab es auch einen Sieg beim Florenzmarathon für Österreich durch Eva Maria Gradwohl. Als Halbzeitvierte in 1:16:16 konnte Sie als „alter Hase“ das Rennen noch am besten Beenden und siegte in 2:35:41 vor der Schwedin Lena Gavelin (2:37:11) und der langzeitführenden Äthopierin Girma Tedesse (2:37:28). Die Strapazen vom Hitzemarathon in Casablanca (ihr erster Limitversuch in 2:42:22 vor 5 Wochen) dürften aber besonders in der zweiten Streckenhälfte doch gewirkt haben, da dieser deutlich langsamer (1:19:25) gelaufen wurde.

Dennoch Gratulation und somit wurde die Mannschaftsstärke für die EM mit einem Schlag verdoppelt. 😉

Eine weitere Leistungssteigerung gab es für die Halbmarathon und Marathonmeisterin Ursula Bredlinger die in 2:43:56 Rang 7 belegte. Roman Weger musste das Rennen nach 12km wegen Hüftschmerzen beenden.

ÖLV

Kleine Zeitung

New York Marathon

Für all jene die diesen wirklich spannenden Marathon verpasst haben, hier gibt es ihn in voller Länge. Für jene denen das zu anstrengend ist gibt es auch Zusamnenfassungen der Männer, der Frauen und des „Wheelchair“ Rennens.

Bie den Herren war es ein Tag des Heimsiegs durch Meb Keflezighi, wie auch beim Stadthallenturnier in Wien durch Jürgen Melzer). Bei den Frauen war es eigentlich schon ein Mastersrennen. Die Siegerin 37, die Zweite 41, die Dritte 34, die Vierte 35, die Fünfte 32 und die Sechste 36. Durch die Austragung der nationalen Meisterschaften waren überraschend speziell bei den Herren viele Amerikaner vorne zu finden.

Die Berichte der IAAF gibt es natürlich auch hier.
Keflezighi and Tulu triumph in New York
In second comeback, Tulu wins one for her fans

Günther Weidlinger mit neuem österreichischen Marathonrekord in 2:10:47!

Also doch. Günther Weidlinger hat sich seinen Rekordtraum bereits 2009 erfüllt. Nach Tiefstapeln in den letzten Wochen (man erinnere sich an Andrea Mayr, gab es da etwa Tipps?) erreichte er als 10. insgesamt das Ziel in 2:10:47 und verbesserte damit den Rekord um 1:35 Minuten. Er konnte dieses mal auch mit einem Negativsplitting (1:05:37 – 1:05:10) das Rennen beenden, wobei das in Frankfurt nichts ungewöhnliches ist, da die zweite Streckenhälfte sehr schnell ist. Die kompletten Kilometersplits gibt es hier. Eine Ergebnisliste hier. In der europäischen Jahresbestenliste schob sich Günther damit vorerst auf Platz 7.

Sieger dieses Rennens war übrigens Gilbert Kirwa, der bei seinem Marathondebüt den heurigen Wien-Marathon, gewonnen hat. Er steigerte seine Bestzeit von 2:08:20 auf 2:06:14.

Ein Lob gebührt auch dem Hessischen Rundfunk (HR-Fernsehen) der mit Herbert Steffny als Co-Kommentar mit seinen Fachkommentaren ein Genuss zum Zuschauen war. Besonders im Vergleich zum Berlin Marathon heuer, von österreichischen Marathonübertragungen mit ihren Kommentatoren ganz zu schweigen…

Was hat Günther Weidlinger nun wirklich vor in Frankfurt?

Er selbst stapelt auch nach seinem doch recht entspannten Sieg in Graz tief und sagt „Ein Halbmarathon ist noch kein Marathon.“. Auf der Homepage des Frankfurt Marathon wird jedoch bereits vom österreichischen Rekord geredet. Ist das jetzt nur ein „Marketing-Gerede“ oder startet Günther bereits wirklich den nächsten Angriff? Wir sind gespannt…

Eine Nachricht erreichte mich auch aus Kenia. Elias Kiptum Maindi, Linz-Marathon Sieger 2008 und 2009, wird heuer beim Silvesterlauf in Peuerbach an den Start gehen. Somit steht bereits ein erster Gegner für Weidlinger bei seinem Heimrennen fest.

Haile Gebrselassie „nur“ mit 30km-Weltrekord | Markus Hohenwarter mit 2:18:44 auf Platz 18

Auch bei Haile Gebrselassie läuft es nicht immer wie am Schnürchen. Den 30km-Weltrekord konnte er unterwegs knacken. Danach hatte er jedoch richtig zu kämpfen, auch wenn der Sieg ungefährdet war. Seine Siegerzeit war diesmal 2:06:08 und damit bleibt er in Berlin (bei ernsthaften Rennen) weiterhin ungeschlagen!

Markus Hohenwarter ging den ersten Halbmarathon flott mit 1:07:45 an. Am Ende reichten auch bei Ihm die Kräfte nicht mehr ganz und er beendete das Rennen auf Position 18 mit 2:18:47. Auch Christian Pflügl legte einen flotten Start mit 1:08:01 auf dem ersten Halbmarathon hin. Er brach auf der zweiten Hälfte jedoch total ein und wurde mit 2:25:23 nur 3. bester Österreicher (Gesamt Platz 28). Andreas Ringhofer, für Kolland Topsport startend, lief mit 2:24:10 eine neue persönliche Bestzeit und belegte damit Rang 21. In der Klasse M35, in der auch Haile Gebrselassie läuft, ist Ringhofer sogar auf Platz 3!

Das komplette Ergebnis findet man hier.

Und was passiert in Österreich?

Bei der 10km Straßenlaufmeisterschaft in Natternbach wird es zu einem Vereinsduell zwischen Günther Weidlinger und Martin Steinbauer kommen. Weidlinger kann dabei zeigen wieviel Stärke er 2 Wochen nach seinen 29:47 in Sheffield zugelegt hat, während Steinbauer nach seinem Sieg beim Wien Energie Business Run (4,2km mit 2:46 Schnitt) überraschen könnte. Auf seiner Webseite „wünscht“ er sich eine Zeit zwischen 29:30-29:40. Weidlinger sagt dass die Strecke ihre Tücken hat und nicht zu den Schnellsten gehört. Bei den Damen darf man auf das Debüt von Jennifer Wenth über 10km gespannt sein. Die härtesten Gegner sollten Renate Reingruber und U23-EM Teilnehmerin Tanja Eberhart sein.

Die ansonsten klare Favoritin, Andrea Mayr,geht am Sonntag beim Wachauhalbmarathon an den Start und trifft dort auf wahrscheinlich übermächtige Konkurrenz durch Sabrina Mockenhaupt.

Der ÖLV hat auch schon die Marathonlimits für die EM in Barcelona nächstes Jahr bekannt gegeben. Die Einzelimits betragen 2:16:00 für die Männer bzw. 2:37:00 für die Frauen. Für die Herren wird nun auch offiziel über eine Teamnominierung gesprochen. 2:18:00 werden als Durchschnittszeit für vier Läufer gefordert, wobei keine Einzelzeit über 2:24:00 erzielt werden darf. Neben Günther Weidlinger, der klar favorisiert sein sollte, werden also Markus Hohenwarter, Christian Pflügl, Florian Prüller und Roman Weger um die weiteren drei Plätze kämpfen. Auch bei den Damen könnte es zu einem Team kommen, wenn Eva Maria Gradwohl, Andrea Mayr  und die, von der Dopingsperre zurückkommende, Susanne Pumper die Einzellimits unterbieten sollten.

Martin Pröll, der bei den Staatsmeisterschaften, noch über eine Straßenlaufkarriere nachgedacht hat, scheint laut Gerüchten aufgrund von Motivationsproblemen seine Karriere beendet zu haben. Seine Homepages Martin Pröll und Foto Pröll sind nicht mehr erreichbar. Auf der Homepage der Laufschule Pröll ist auch kein Link mehr zu finden…

Eva Hieblinger-Schütz die inzwischen bei der NADA „zu Gast“ war, wurde wie Tamira Paszek „mangels Verschulden“ freigesprochen. Dies belegt ein Artikel vom Standard.