Auch wenn man die „U23-WM“ nicht im Wettkampfkalender findet (und klar ist, dass die U23-EM in Tallinn gemeint ist), ist das ein ausgesprochen guter Artikel von Fritz Neumann auf derstandard.at. Dazu gibt es dann auch gleich wieder mehrere Kommentare, die man sonst bei Leichtathletikbeiträgen öfter vermisst bzw. nicht findet.
Nach den bisher eher traditionellen Leichtathletikprojekten auf der Crowdfunding Platform, gibt es jetzt die Möglichkeit einen Wettkampf der etwas anderen Art zu unterstützen. 50 Tage läuft das Projekt, der Wettkampf findet am 6.6.2015 am USZ Rosenhain in Graz statt. Laut Projektseite soll auch ein ORF Kamerateam vor Ort sein.
Nach der ÖLV Jahresbestzeit und persönlichen Bestzeit von Christian Pflügl (SK VOEST) in Venlo darf man gespannt sein, was der Crosslaufmeister der Langstrecke Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr) beim Halbmarathon in Berlin zeigen kann. Bei den Frauen befindet sich Anita Baierl (TUS Kremsmünster) im Elitefeld der Frauen.
Aus deutscher Sicht darf man vor allem auf Arne Gabius und Steffen Uliczka im Elitefeld gespannt sein. Dazu kommen noch einige weitere gute europäische Läufer (wie Flügel, Kah, Reinwand, Stützel, Kreienbühl, Gröbel, Simpson, …), die auch für Valentin Pfeil als Begleiter passen könnten. Auch für Anita Baierl sollten geeignete Läuferinnen an der Startlinie stehen.
Der Start des Hauptlaufes ist um 10:05. Der Livestream sollte laut Berlin 7bis7, wie im Vorjahr von 09:15-14 Uhr verfügbar sein.
Nachdem ich keine weiteren Informationen bezüglich eines Livestreams finden konnte, gehe ich davon aus, dass die oben genannte Information falsch ist und es doch keinen Stream gibt, auch wenn es die letzten 3 Jahre immer etwas gab. Sollte ich doch noch Informationen bis zum Start finden werden die Links natürlich aktualisiert, ansonsten muss man mit dem hervorragenden Live-Ergebnissen von Mikatiming zufrieden sein. RBB Sportplatz zeigt zwischen 22 und 22:30 Uhr einen kurzen Beitrag zum Berliner Halbmarathon. 35. Vattenfall Berlin Halbmarathon 2015 | Livestream (09:15-14 Uhr MEZ)
Der Halbmarathon in Venlo gilt als guter Boden für österreichische Läufer, denn nicht nur Florian Prüller lief dort 2008 seine Halbmarathonbestzeit von 1:04:38, sondern auch Markus Hohenwarter konnte 2009 mit 1:04:56 dort überzeugen. Heuer versucht Christian Pflügl (SK Vöst), nach Thomas Rossmann im Jahr 2012 beim Venloop vielleicht seine Bestzeit im Vorfeld auf den Wien Marathon zu drücken. Die deutschen Eliteläufer werden vom Regensburger Philipp Pflieger angeführt, der mit einer 1:03/04 liebäugelt. Dazu kommt natürlich nahezu die gesamte Niederländische Elite, wie auch einige Kenianer. Als ganz großer Favorit gilt allerdings der Eriträer Nguse Amlosom, der im Vorjahr 59:39 gelaufen ist.
Die Stimmung in diesem niederländischen Ort am letzten Kilometer ist sagenhaft, das können vermutlich alle die dort schon mal gelaufen sind bestätigen.
Ist er der große Herausforderer von „King“ Edward Cheserek für die Meile? Cristian Soratos führt die NCAA-Meilenbestenliste dieser Indoor Saison mit 3:55,27, hier ein nettes Video über seine Einstellung und Vorbereitung:
Die Flotrack Vorschau:
Mit dabei ist vermutlich auch Niki Franzmair (ULC Linz Oberbank | University of Oregon) im DMR über 800m am Samstag um 03:20 Uhr MEZ.
Video über das Meilenrennen (Cheserek vs. Soratos):
Bericht
Niki Franzmair (ULC Linz Oberbank | University of Oregon) holte seinen ersten NCAA Titel im Distance Medley Relay mit Alexander Colby (1200m), Marcus Chambers (400m) und Edward Cheserek (1600m). Niki absolvierte seine 800m dabei in 1:46,99!
Mit etwas Geschick ist es derzeit auch möglich die Läufe/Zusammenfassungen ohne Flotrack PRO Abo zu sehen. Wer hilfe dazu braucht, kann sich gerne per Facebook melden.
Österreichs Leichtathleten des Jahres 2014 wurden am 02.03.2015 in Haus des Sports in Wien geehrt. Nun gab es auch einen TV Bericht im Stadtmagazin auf ATV mit Andreas Vojta (team2012.at | 2. Platz Männer), Thomas Kain (ATSV OMV Auersthal), Gottfried Gassenbauer (HSV Wien/Lauftreff-Schönbrunn | Masterssieger), Maria Sykora (Milestone Award) und natürlich auch ÖLV-Präsident Dr. Ralph Vallon. Im Zuge des Berichts wurde auch von der möglichen Durchführung eines „großen“ Leichtathletikmeetings in Wien gesprochen. Als Vergleich wurden die Meetings in St. Pölten und Linz genannt, wobei es sich in Linz nur um die Union Leichtathletik-Gala handeln kann, da die Gugl Games heuer nicht mehr im ÖLV-Terminkalender zu finden sind.
Heute in der Standard Serie „Das wurde aus“ gibt es einen wirklich interessanten Beitrag über Gudrun Pflüger, die ja nicht nur als Langläuferin, sondern auch als z.B.: viermalige Berglaufweltmeisterin vielen noch ein Begriff sein sollte.
Am Donnerstag geht es also los in Prag mit der Leichtathletik Halleneuropameisterschaft 2015. Das österreichische Team umfasst nach der Absage von Beate Schrott (Union St. Pölten) noch 7 Athleten. Neben Kira Grünberg (ATSV Innsbruck – Stabhoch) und Jennifer Wenth (SVS-Leichtathletik – 3000m) möchten Markus Fuchs (ULC Mödling – 60m), Andreas Rapatz (ULV Krems – 800m), Andreas Vojta, Brenton Rowe (beide team2012.at – 3000m) und Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ LA – Kugelstoß) Österreich bestmöglich bei dieser Hallen EM in Prag vertreten.
Die Erwartungen/Erfolgschancen sollte sich jeder selbst ausrechnen können (Stand 2.3. – Achtung! – Meldeliste != Startliste):
Andreas Rapatz (ULV Krems) – 800m 1:47,72 – Entry List Platz 9 von 40
Jennifer Wenth (SVS-Leichtathletik) – 3000m 9:06,25 – Entry List Platz 16 von 22
Kira Grünberg (ATSV Innsbruck) – Stabhochsprung 4,40m – Entry List Platz 17 von 23
Andreas Vojta (team2012.at) – 3000m 7:59,95 – Entry List Platz 21 von 26
Brenton Rowe (team2012.at) – 3000m ohne SB – Entry List Platz 25 von 26
Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling) – 60m 6,80s – Entry List Platz 30 von 38
Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ LA) – Kugelstoß 18,97m – Entry List Platz 32 von 34
Livestream
European Athletics überträgt die gesamte EM im Livestream. Es gibt anscheinend keine Länderbeschränkungen, somit sollte der Livestream weltweit kostenlos funktionieren! Eurosport 2 überträgt die EM großteils auch Live, während in Eurosport (vermutlich aufgrund der Biathlon WM) nur Zusammenfassungen spät abends gezeigt werden.
Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ LA) eröffnete sein Kugelstoßen mit 18,65m im ersten Versuch, 18,62m folgten im zweiten Versuch. Mit dem letzten Versuch verbesserte er sich auf 18,71m und klassierte sich auf Rang 24. Für das Finale der besten Acht wären mindestens 19,97m nötig gewesen.
Andreas Rapatz (ULV Krems) kam auf der Zielgeraden aus Eigenverschulden zu Sturz und wurde Letzter in 2:19,36 im 6. von 7 Läufen. Für den Aufstieg über die Zeit waren mindestens 1:49,43 nötig. Jennifer Wenth (SVS-Leichtathletik) lief mit persönlicher Bestleistung von 9:01,54 auf Rang 7 im ersten Lauf und qualifizierte sich damit als Dritte von vier Zeitschnellsten. Kira Grünberg (ATSV Innsbruck) verbesserte den ÖLV-Rekord im dritten Versuch auf 4,45m und platzierte sich damit auf Rang 15. Für das Finale wären 4,55m im ersten Versuch notwendig. Brenton Rowe (team2012.at) lief mit 7:53,28 auf Rang 8 im ersten Vorlauf und setzte sich damit klar an die Spitze der ÖLV Jahresbestenliste. Für das Finale wären allerdings 7:51,56 nötig gewesen. Andreas Vojta (team2012.at) musste im zweiten Vorlauf bereits nach ca. 1500m abreissen lassen und beendete den Lauf in 8:20,56 auf dem 12.ten Platz.
Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling) kam auf Rang 6 im zweiten Vorlauf mit 6,85s. Für den Aufstieg in das Semifinale wären 6,72s nötig gewesen. In welchen Laufabschnitt derzeit die größten Unterschiede zur europäischen Spitze bestehen, konnte man im Lauf klar erkennen. Jennifer Wenth (SVS-Leichtathletik) bot mit erneuter Bestzeit eine tolle Leistung und kam in 8:59,84 auf den guten 9. Platz!
Nicht nur Niki Franzmair, sondern auch Carina Schrempf (EKU Colonels | ULV Krems) ist an diesem Wochenende wieder im Einsatz. Heute, Freitag, ab 21:30 MEZ startet sie im ersten 800m Vorlauf. Morgen, Samstag, ab 21:45 findet dann das Finale statt, wo man aufgrund der Meldezeiten mit Carina rechnen sollte.
Erst kürzlich wurde ihr auch eine besondere Ehre zu Teil. Carina wurde in der Ohio Valley Conference (OVC) zum Female Freshman of the Year for track and field gewählt!
Carina Schrempf konnte am Freitag mit ihrem Team das DMR in 11:53,75 klar für sich entscheiden. Carina Schrempf gewann am Samstag auch ihren 800m Lauf in 2:11,75.