Christian Steinhammer (USKO Melk) gibt sein Marathondebüt beim 36. Mainova Frankfurt Marathon, wo auch die deutschen Meisterschaften ausgetragen werden. Mit dabei ist auch Edwin Kemboi (KLC) der sich für die EM in Berlin (Limit 2:17) empfehlen möchte. Valentin Pfeil und Christoph Sander sind ebenso (als Tempomacher) gemeldet. Arne Gabius, Fate Tola, Katharina Heinig und Mona Stockhecke wurden als deutsche Stars angekündigt. Florian Orth ist gemeldet (und wird 30km als Tempomacher agieren), während Franziska Reng und Timo Göhler ein echtes Debüt über die volle Distanz planen.
Christian Steinhammer (USKO Melk) beendete sein Marathondebüt in 2:17:54 auf Rang 19. Direkt dahinter folgte Edwin Kemboi (KLC) in 2:18:25 auf Rang 20.
Mit Dennis Kimetto meldet sich der aktuelle Weltrekordler (2:02:57) in Fukuoka nach dem verpatzten WM Marathon zurück. Mit Patrick Makau ist auch ein ehemaliger Weltrekordler (2:03:38) und der Titelverteidiger am Start. Dazu kommt mit Getu Feleke der Wien Marathonsieger von 2014 (2:04:50 PB). Mit Bernard Koech ist ein weiterer Läufer mit einer 2:04:53 am Start. Mit Sergey Lebid (UKR) ist der schnellste Europäer des Vorjahres am Start.
Das Potential für den erneut schnellsten Halbmarathon des Jahres scheint in Valencia bei der 25. ten Auflage mit 10 Männern unter 60 Minuten wieder gegeben zu sein.
Die beiden Vorjahressieger Getu Feleke und Anna Hahner sind auch heuer wieder im Feld des Vienna City Marathon zu finden. Bei den Männern wird der Österreicher Christian Pflügl (SK VOEST) versuchen, seine Bestzeit möglichst nahe an das WM Limit (2:15) zu drücken. Mit dabei sind auch die aus österreichischer Sicht starken Marathonläufer Roman Weger-Tramoy, Christian Robin (LC Villach) und Simon Lechleitner (LG Decker Itter), sowie der ehemalige Biathlet Christoph Sumann.
Bei den Frauen bekommt es Anna Hahner vor allem mit Fate Tola (PB 2:25:14) und der Vorjahreszweiten Caroline Chepkwony zu tun. Insgesamt scheint das Feld bei gutem Verlauf allerdings schon auf einen möglichen Podestplatz der Deutschen zugeschnitten zu sein. Mit dabei ist auch die Schweizerin Maja Neuenschwander.
Ebenfalls am Sonntag finden mit dem Rotterdam Marathon und dem Paris Marathon zwei weitere bekannte Marathons in Europa statt.
Die kompletten Elitefelder können unter folgendem Link abgerufen werden (für die Männer einfach auf Suchen klicken, für die Frauen zuerst „Sortiert nach“ auf Startnummer stellen).
Am Vortag zum Vienna City Marathon waren bereits die „Juniors“ über ca. 4km am Start. Besonders in den letzten Jahren hat sich dieses Rennen auch als kleines Prestigerennen unter den besten Österreichern entwickelt. So gewann heuer Maximilian Fridrich (ÖTB Salzburg) in 12:13 vor Stefan Schmid (SVS-Leichtathletik) in 12:15 und Markus Kopp (LT Breitenbach). Bei den Mädchen gewann Lena Millonig (ULC Riverside Mödling) in 13:45 vor Katharina Koitz (SK Rückenwind) in 13:48 und Julia Praxmarer (LG Decker Itter) in 14:01. Die vollständigen Ergebnisse findet ihr etwas weiter oben.
Am selben Tag wie der London und der Rotterdam Marathon findet auch der Vienna City Marathon 2014 statt.
Der Marathon wird live auf ORF1 übertragen. Start ist um 08:40, Ende auf ORF1 um 12:00. Gleichzeitig wird es auch wieder einen Livestream weltweit auf der VCM Homepage geben. Aus österreichischer Sicht darf man auf das Abschneiden von Christian Pflügl (SK Vöest) bei seinem ersten Marathon unter Trainer Wilhelm Lilge sein und natürlich auf Roman Weger (LC Villach) der in der Vorbereitung trotz meterweise Schnee einen schnellen Halbmarathon ablieferte. Andrea Mayr (SVS) startet diesmal im Halbmarathon.
Coca Cola 4.2
Auf ORF1 gibt es von 12:00-12:25 die Zusammenfassung des Coca Cola Junior Marathons. Dort darf man sich auf ein Duell der derzeit stärksten ÖLV Läufer ihrer Jahrgänge freuen. Paul Stüger (LTV Bawag PSK Köflach), Maximilian Fridrich (ÖTB Salzburg LA) und Luca Sinn (UAB Athletics) sind dabei wohl die bekanntesten Athleten.
Von 09:30-11:45 gibt es wie im Vorjahr am Sonntag dem 20.10.2013 auch einen Livestream vom TCS Amsterdam Marathon 2013. Dieser wird auch auf Eurosport 2 Deutschland übertragen.
Auch heuer soll der Streckenrekord (2:05:41 vom Vorjahr) wieder gebrochen werden. Als größte Favoriten werden „Mister Amsterdam“ Wilson Chebet (KEN – Sieger 2011 und 2012), Getu Feleke (ETH 2:04:50) und Bernard Koech (KEN – Debüt 2:04:53) gehandelt. Aber auch zwei weitere Athleten (Abdullah Shami Dawit, Dickson Chumba) mit Bestzeit unter 2:06 sind noch mit dabei.
Wie im letzten Jahr gibt es auch heuer wieder nette Vorberichte auf Losse Veter bzw. deren Vimeo Account.
Highlights von den Interviews der Topfavoriten:
Wilson Chebet im Vorab-Interview zum Amsterdam Marathon 2013:
Getu Feleke im Vorab-Interview zum Amsterdam Marathon 2013:
Bernard Koech im Vorab-Interview zum Amsterdam Marathon 2013:
Hugo van den Broek im Vorab-Interview zum Amsterdam Marathon 2013: