Gleich doppelten Weltrekordalarm könnte es am Mittwoch bei den in Malmö Games geben. Renaud Lavillenie ist gut in Form und auch Mutaz Essa Barshim hat heuer bereits ordentlich aufgezeigt.
Eine schöne Übersicht über alle Eliteathleten gibt es hier. Mit dabei sind außer den oben genannten z.B. Kim Collins, Asafa Powell, Richard Kilty, Alina Talay, Carina Horn, Ewa Swoboda (U20 Europarekordlerin über 60m), Irene Ekelund, sowie auch Stephanie Bendrat (Union Salzburg Leichtathletik) uvm..
Als Vorgeschmack ein kurzer Trailer:
TV + Livestream -25.02.2015 20-22:15 Uhr MEZ
Eurosport Deutschland und British Eurosport übertragen das Meeting am Mittwoch live von 20-22:15 Uhr. Die 60m Hürden Vorläufe mit Stephanie Bendrat finden um 20:38 bzw. 20:44 statt. Das Finale ist um 21:25 geplant.
Vermutlich einees der besten (europäischen) Hallenmeetings des Jahres gibt es am Samstag in Birmingham. Mit Beate Schrott (Union St. Pölten) ist auch ein Hauch von Österreich dabei (einen Tag vor den Staatsmeisterschaften in Linz).
Eine etwas erweiterte Vorschau (für diejenige die es interessiert) mit einigen Videolinks:
Mo Farah trifft zum Abschluss des Meetings über 2 Meilen auf Florian Carvalho, der bei der ASVÖ Vienna Indoor Gala angeblich den 1500m Hallen-Europarekord attackieren wollte, jedoch mit Fieber im Hotelzimmer ausharren musste. Mastersmeilenweltrekordler Bernard Lagat und der zuletzt starke Japaner Suguru Osako befinden sich auch im Feld. Über 1500m läuft Millrose Games Sieger Matthew Centrowitz gegen Ben Blankenship (beide USA), dazu kommen natürlich einige Kenianer angeführt von Nixon Chepseba, drei Briten und Jan-Pieter Hannes (BEL).
Über 800m trifft der U20-Weltmeister von Eugene Alfred Kipketer auf den dritten Andreas Almgren (SWE), sowie auf Mark English (IRL), Erik Sowinski (USA) und Andrew Osagie (GBR). Bei den Frauen läuft die U20-Europarekordlerin Anita Hinriksdottir (ISL) gegen die Weltjahresbeste Jenny Meadows (GBR).
Über 3000m der Frauen trifft Jordan Hasay auf die starken Britinnen Laura Muir, Emelia Gorecka, Jessica Judd, Stephanie Twell und Hannah England, sowie Sentayehu Ejigu (ETH), Gotytom Gebreslase (ETH), Maureen Koster (NED) und Habiba Ghribi (TUN). Interessant wird sicher auch das Meilenrennen zwischen Shannon Rowbury, Treniere Moser (beide USA) und U20-Weltmeisterin Dawit Seyaum (ETH).
Kim Collins muss sich über 60m gegen die starken Briten Richard Kilty, Chijindu Ujah und James Dasaolu, sowie Trell Kimmons, Michael Rodgers und Ryan Baily (alle USA) messen. Die Schweizerin Nicole Büchler ist im Stabhochsprung mit dabei.
Die Siebenkämpferin Katarina Johnson-Thompson (GBR) die nun den britischen Hochsprungrekord hält, tritt diesesmal im Weitpsrung an.
18:20 – 60m Hürden Frauen (2 Vorläufe), Hochsprung Frauen
18:35 – 60m Hürden Männer (2 Vorläufe)
18:50 – 60m Männer (2 Vorläufe), Kugelstoß Männer
19:10 – 60m Frauen Finale
19:20 – 60m Hürden Frauen Finale
19:35 – 60m Hürden Männer Finale
19:45 – 60m Männer Finale
Bericht
Beate Schrott (Union St. Pölten) zog mit 8,20s als Vorlauf 2.te ins Finale ein. Im Finale kam Beate mit einem eher schlechten Start mit 8,22s auf Rang 7.
Der bald 39 jährige Kim Collins (SKN) stellte zum Abschluss des Meeting in 6,47s einen neuen Landesrekord für Saint Kitts and Nevis auf.
Während man in Russland nach der ARD Dokumentation „Wie Russland seine Sieger macht“ bereits einige Athleten gesperrt wurden, geht es am 1. Februar beim Russian Winter natürlich trotzdem weiter für diejenigen die noch dürfen. Natürlich kann man sich warum die seit einiger Zeit eingeführten Blutpässe erst jetzt genauer angesehen wurden.
Interessant (laut IAAF) könnte das Hochsprung Duell zwischen Cottbus Siegerin Kamila Licwinko und Maria Kuchina werden. Über 600m will Andrew Osagie (angeblich) den Meetingrekord von Adam Kszczot (1:15,26) angreifen und dann wäre die Weltbestzeit von Nico Motchebon (1:15.12) auch nicht weit, aber daran darf doch gezweifelt werden.
Interessant ist die Zeitplangestaltung im Stile eines Fussballmatches. Zwei „Hälften“ mit 45 Minuten und einer Pause von 15 Minuten sind geplant.
Beate Schrott (Union St. Pölten) steigt nach dem Trainerwechsel zu Rana Reider und einem Trainingslager in Florida beim PSD Bank Meeting in Düsseldorf über 60m Hürden (Hallen EM-Limit 8,20s) um ca. 19:35 im 2.ten Lauf in die Hallensaison ein. Auch für Andreas Vojta (team2012.at) beginnt die Hallensaison 2015 in Düsselsdorf über 3000m (Hallen EM-Limit 8:00,00) um 20:17. Am Samstag folgt bereits das Meeting in Karlsruhe, wo wieder beide Österreicher mit dabei sein sollten.
Arne Gabius setzt das erste Ausrufezeichen und unterbietet den deutschen 5000m Hallenrekord von Stephane Franke mit 13:27,54. Beate Schrott (Union St. Pölten) lief im zweiten Vorlauf über 60m Hürden in 8,22s auf Rang 4 und qualifizierte sich für das Finale. Auch im Finale lief Beate 8,22s und damit auf Rang 6. Das Hallen EM-Limit liegt bei 8,20s.
Andreas Vojta (team2012.at) holte sich mit Platz 6 das EM-Limit haarscharf in 7:59,95 (zugleich Hallen-PB).
Also eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Trailer 2014 und dem 100m Hürden „hosl Video“ vom Vorjahr zu den Gugl Games ist dann doch erkennbar.
Am 14. Juli ist es dann so weit. Heuer wird es (leider) keine hosl Videos geben, daher solltet ihr euch rechtzeitig Tickets sichern um Live dabei zu sein!
Weltrekord/Weltbestzeit von Genzebe Dibaba über die 2 Meilen:
Auch Landeskollege Mohammed Amam gewinnt die 800m mit 1:44,52 afrikanischen Rekord
Highlights des Sainsbury Indoor Grand Prix in Birmingham 2014:
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Vorschau
Genzebe Dibaba wird sich am Samstag erneut einen Weltrekord vornehmen. Über die 2 Meilen versucht sie den nächsten Weltrekord von Meseret Defar (9:06,26) zu unterbieten. Mohammed Aman, Shelly-Ann Fraser-Pryce, James Dasaolu stehen wie die Deutschen Arne Gabius, Homiyu Tesfaye, Nadine Hildebrand, Cindy Roleder, Sosthene Moguenara, Lisa Ryzih, Yasmin Kwadwo und Martin Günther auf der Startliste.
Beate Schrott (Union St. Pölten) startet am Wochenende nicht in Birmingham sondern außer Konkurrenz bei den österreichischen U18/U20/Mehrkampf Meisterschaften im Wiener Ferry-Dusika Stadion.
Bevor es nächstes Wochenende auf die Straßen von Newcastle zum Great North Run geht, gibt es am Sonntag noch das Abschlussmeeting der IAAF World Challenge Serie in Rieti. Rieti war heuer schon Schauplatz der U20-Europameisterschaften und bringt nahezu jedes Jahr auch am Ende der Saison noch Spitzenzeiten und tolle Rennen im Sprint und auf der Mittelstrecke hervor.
ZweiDrei Tage vor dem zweiten Abschlussmeeting der Diamond League in Brüssel, findet ein weiteres Meeting der IAAF World Challenge in Zagreb statt. Laut bisherigen Startlisten ist in keinem der beiden Meeting ein Österreicher auf der Startliste zu finden.